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Israelsolidarisch für den Kampf gegen den Islam – eine kritische Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Parteien PDF Drucken

In politischen Bewegungen am rechten Rand hatten antisemitische Vorstellungen im Programm stets eine zentrale Bedeutung. Exemplarisch und historisch einmalig war die Judenvernichtung in Deutschland unter Regierung der NSDAP. Auch gegenwärtige Parteien wie die NPD waren seit je her antisemitisch motiviert. 


Allerdings ist die Einstellung bei einigen rechtsaußen Parteien gegenüber Jüdinnen und Juden und gegenüber Israel in Bewegung geraten. In verschiedenen europäischen Ländern – darunter Deutschland – haben sich rechtspopulistische Parteien konstituiert, die in erster Linie MuslimInnen feindlich gegenüber stehen und sich solidarisch mit Israel erklären. Der Judenstaat wird als Teil der westlichen Welt, als Bollwerk Europas im Nahen Osten, im Kampf gegen den Islam verstanden.

Ziel des Workshops soll es sein, die ideologischen Fragmente dieser Israelsolidarität zu rekonstruieren. Wir werden uns daher kritisch mit den Vorstellungen vom Kampf der Kulturen und vom Ethnopluralismus auseinandersetzten. Zudem wollen wir untersuchen, ob sich diese Israelsolidarität wirklich komplett von antisemitischen Bildern getrennt hat. Schlussendlich wollen wir die Unterschiede von rechter und linker Israelsolidarität heraus arbeiten.

Der Workshop ist methodisch vielfältig und setzt nur geringfügig auf Vorwissen.